7. EM Futsal 2026


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Schedule | European Deaf Futsal Championship

Halle: Žatika Arena, Poreč

Herren Gruppe C: Türkei, Tschechien, Norwegen und Schweiz

Spielplan:
Dienstag, 10. März 2026, 12.45 Uhr CZE – SUI 3:3 (2:1)
Donnerstag, 12. März 2026, 12.45 Uhr SUI – TUR 1:5 (0:3)
Samstag, 14. März 2026, 10.00 Uhr SUI – NOR 5:4 (1:0)

Mittwoch, 18. März 2026 10.00 Uhr SRB – SUI 4:3
Freitag, 20. März 2026 13.30 Uhr SUI – NED 4:1


Montag, 23. März 2026

 

Zurück in der Schweiz, mit einer Erinnerung, die lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Samstag, 21. März und Sonntag, 22. März 2026 

 

Zum ersten Mal nach 14 Tagen hiess es: Fahrplan ade! Wir liessen das strikte Tagesprogramm sausen und gaben allen die Möglichkeit, das Wochenende nach eigenem Gusto zu gestalten – was ungefähr so viel heisst wie: erholen, essen und einfach mal durchatmen. 

 Der Samstag startete dementsprechend entspannt mit einem etwas späteren Frühstück, bevor wir uns auf einen kleinen Ausflug nach Rovinj machten. Dort genossen wir ein feines Mittagessen direkt am Hafen – mit Aussicht und guter Stimmung inklusive. Es hatte gar nicht so viele Touristen, und in den Gassen war es angenehm ruhig. Einige Läden waren geöffnet, und oben auf dem Hügel konnten wir eine alte Kirche sowie eine fantastische Aussicht geniessen. Die Sonne spielte dabei ein bisschen Verstecken mit den Wolken – mal da, mal weg. 

 Am späteren Nachmittag trafen wir uns wieder in der Halle und schauten gemeinsam das Frauenfinale zwischen Polen und England. Fast alle Teams waren vor Ort und sorgten für eine tolle Stimmung. England setzte sich am Ende knapp durch und sicherte sich den Europameistertitel. Nach der Rangverkündigung und den Auszeichnungen liessen wir den Abend bei einem asiatischen Abendessen gemütlich ausklingen. Wobei «gemütlich» relativ ist – später wurde im Hotel noch ordentlich gefeiert. Fast alle Teams waren dabei, und auch wir liessen es uns nicht nehmen, mit ein paar Spielen und viel Gelächter mitzuhalten. 

 Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von Erholung und Kofferpacken – beides wurde mit mehr oder weniger Motivation erledigt. Ein grosser Teil von uns schaute sich noch das Spiel um Platz 3 (Türkei gegen Kroatien) an, bevor sich dann alle wieder zum Männerfinale (Ukraine gegen Italien) einfanden. Das Niveau war beeindruckend hoch und die Stimmung entsprechend intensiv. Das Spiel war sehr ausgeglichen, und selbst nach der Verlängerung wusste man nicht, wer gewinnen würde. Im Penaltyschiessen setzte sich dann die Ukraine durch. 

 Morgen geht es leider schon wieder nach Hause – nach 16 intensiven Tagen wird es aber auch langsam Zeit. Hinter uns liegen 6 Trainingseinheiten, 13 Meetings und 5 (oder gefühlt 6) Spiele. Dazu kamen unzählige Vorbereitungen, Analysen, Spaziergänge, Diskussionen, Waschmaschinen-Durchläufe und natürlich die wohlverdienten (und manchmal dringend nötigen) Physio-Behandlungen. 

 Was dabei aber nie gefehlt hat, war die Unterstützung von zu Hause. Der familiäre und freundschaftliche Support aus der Schweiz hat uns durch diese Zeit getragen – dafür möchten wir uns von Herzen bedanken. Ihr habt uns Energie, Motivation und Rückhalt gegeben. Ein riesiges DANKE an euch alle – wir nehmen diese Energie mit in die Zukunft! 

 Auf diesem Weg sagen wir schon mal Tschüss – und keine Sorge: Die nächste Waschmaschine läuft dann wieder zu Hause. 

 

Freitag, 20. März 2026 

 

Da wir heute zum ersten Mal erst am Nachmittag im Einsatz standen, durften wir den Tag etwas gemütlicher angehen. Statt Hektik gab es zuerst frische Luft: Bei strahlendem Sonnenschein spazierten wir dem Strand entlang, liessen uns die Sonne auf die Nase scheinen, dehnten uns ein wenig und versuchten, uns gegenseitig wach und motiviert zu bekommen. 

 Anschliessend stärkten wir uns bei einem reichhaltigen Frühstück – schliesslich spielt es sich mit vollem Magen… zumindest mental besser. Vor der Abfahrt mit dem Bus gönnten wir uns noch eine kurze Pause, um die letzten Energiereserven für das Spiel gegen Holland zu sammeln. Ziel des Tages: Platz 11! 

 Spielbericht 

Der Start in die Partie hätte kaum schlechter laufen können: Bereits nach drei Minuten führte Holland nach einem verursachten Penalty mit 1:0. Insgesamt fehlte uns zu Beginn die nötige Intensität, wodurch der Gegner früh Druck aufbauen und uns in Schwierigkeiten bringen konnte. Wir versuchten zwar, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, doch es mangelte unserem Spiel an Klarheit und Durchschlagskraft. Über weite Strecken agierten wir zu passiv – Energie, Entschlossenheit und die nötige Reaktionsschnelligkeit liessen zu oft auf sich warten. 

Nach der Pause zeigte die Mannschaft dann aber ein ganz anderes Gesicht. Mit mehr Einsatz, Wille und Qualität kamen wir zurück aufs Feld – und drehten die Partie eindrücklich. Jan leitete die Aufholjagd ein, Captain Starny brachte uns in Führung. Sven erhöhte per Freistoss, bevor der junge Calvin den verdienten Schlusspunkt setzte. Der 4:1-Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen und sorgt für einen versöhnlichen Abschluss des Turniers, das wir auf Rang elf beenden. Insgesamt stehen drei Siege (darunter ein Forfait-Sieg gegen Schweden), ein Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. 

Dieser Erfolg ist ein wichtiges Signal: Wir wollten das Turnier positiv abschliessen – und genau das ist uns gelungen. Gleichzeitig konnten wir neues Selbstvertrauen und eine gute Portion Moral mitnehmen. 

 Zufrieden, dass wir die Europameisterschaft mit einem Sieg abschliessen konnten, trafen wir uns um 18 Uhr noch einmal. Neben einer kurzen Spielanalyse ging es auch um den Blick nach vorne. Am Technical Meeting vom Vormittag wurden die Qualifikationspunkte für die Deaflympics und die Weltmeisterschaft thematisiert – es bleibt also spannend. 

 Klar ist: Bis im Sommer 2026 wird sich noch einiges entscheiden. Bis dahin heisst es für uns vor allem eins – dranbleiben, weiterarbeiten und die positive Energie von heute mitnehmen. 

 

Donnerstag, 19. März 2026

 

Etwas früher als gewohnt stand heute unser Trainingsprogramm auf dem Plan. Bereits vor 9 Uhr fanden wir uns in der Halle ein und konnten uns spielerisch aufwärmen sowie direkt mit dem Training starten. Wir absolvierten verschiedene Übungen und feilten an unseren Taktiken. Ganz neue Elemente haben wir bewusst nicht mehr eingebaut – manchmal ist weniger eben mehr, vor allem wenn die Zeit knapp ist. 

Schon bald war das Training wieder vorbei, und wir genossen noch einen Moment der Ruhe vor dem Mittagessen. 

Am Nachmittag nutzten wir die Zeit erneut zur Regeneration, bevor wir uns gemeinsam ins Meeting begaben. Dort analysierten wir unseren morgigen Gegner, die Niederlande. Gegen sie haben wir bereits im letzten Oktober ein Freundschaftsspiel bestritten, weshalb uns einige ihrer taktischen Varianten vertraut sind. Dennoch gilt: unterschätzen werden wir sie ganz bestimmt nicht. 

Anschliessend ging es gemeinsam mit dem Bus in die Halle, wo uns ein spannendes Halbfinale zwischen Italien und der Türkei erwartete. Beide Teams zeigten grossen Einsatz und viel Leidenschaft, wobei Italien insgesamt einen kleinen Vorteil hatte. Die italienischen Fans sorgten zudem für eine beeindruckende Stimmung. Gegen Ende wurde die Partie emotionaler – sagen wir, die Intensität nahm deutlich zu. Schlussendlich setzte sich Italien verdient durch und sicherte sich den Einzug ins Finale. 

Nach dem Spiel kehrten wir ins Hotel zurück, wo wir uns ein feines Abendessen gönnten. Ein Teil des Teams liess sich anschliessend auch das zweite Halbfinale (Ukraine gegen Kroatien) nicht entgehen. Beide Teams lieferten sich ebenfalls ein intensives Duell auf hohem Niveau. Die Tribüne füllte sich mit Einheimischen, die ihre kroatische Mannschaft unterstützten. Es wurde wortwörtlich bis zur letzten Sekunde spannend – in der Verlängerung erzielte die ukrainische Mannschaft ein sehr schönes Tor, das den Sieg entschied. 

Fabio behielt dabei wie gewohnt den Überblick und stellte sicher, dass alle rechtzeitig wieder im Hotel waren und den Weg ins Bett fanden. 

Denn morgen gilt: noch einmal alles geben – für einen gelungenen Abschluss und hoffentlich den letzten Sieg. 



Mittwoch
, 18. März 2026

 

Der sportliche Teil des Tages begann strukturiert und fokussiert: Frühstück um 7:30 Uhr, Abfahrt mit dem Bus um 8:30 Uhr. Nach dem Umziehen und dem Aufwärmen um 9:30 Uhr erfolgte um 10:00 Uhr der Anpfiff zum Spiel gegen Serbien. Die Mannschaft ging gut vorbereitet in die Partie. 

Spielbericht 

Wir starteten konzentriert und kontrollierten den Ballbesitz trotz des intensiven Drucks der serbischen Mannschaft, die zwischen hohem Pressing und kompakter Defensive variierte. Bereits in der 2. Minute gingen wir durch eine gelungene Kombination zwischen Starny und Sven in Führung, die Sven souverän zum 1:0 abschloss.  

Nach dem Führungstreffer verloren wir jedoch etwas an Konzentration und Stabilität in der Defensive. Mehrere Unachtsamkeiten wurden von Serbien konsequent ausgenutzt, sodass wir bis zur Halbzeit drei Gegentore hinnehmen mussten. 

In der zweiten Halbzeit reagierten wir mit einer taktischen Anpassung durch Trainer Fabio und kehrten mit deutlich mehr Energie und Disziplin auf das Spielfeld zurück. Diese Umstellung zeigte Wirkung: Durch einen Doppelpack von Arton gelang uns der verdiente Ausgleich zum 3:3. 

In der Schlussphase wurde die Partie erneut durch einen defensiven Fehler entschieden, der zum 4:3 für Serbien führte. Zusätzlich erschwerte die Gelb-Rote Karte gegen Arton unsere Bemühungen, nochmals zurückzukommen. Trotz eines engagierten Schlussspurts gelang es uns nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. 

 Dementsprechend war auch die Stimmung auf dem Rückweg ins Hotel. 

Beim Mittagessen wurde intensiv darüber diskutiert, was wir besser hätten machen können und wo unsere Schwächen lagen. 

Der Nachmittag verlief ruhig – jeder nahm sich bewusst Zeit für sich. Einige nutzten die Gelegenheit, um sich auf schulische oder berufliche Aufgaben zu konzentrieren, die ebenfalls erledigt werden mussten. 

Um 18:00 Uhr trafen wir uns erneut zum Teammeeting. Anstelle der geplanten Videoanalyse ergriff Fabio das Wort und sprach die Unzufriedenheit im Team an. Schnell wurde klar, dass ein offener Austausch wichtiger ist. Unter der Moderation von Martina konnten alle ihre Gedanken einbringen, und einige angespannte Situationen wurden geklärt. Diese Gespräche waren für uns als Team sehr wertvoll. Gerade nach 16 Tagen, die wir fast ununterbrochen zusammen verbringen, ist es nicht selbstverständlich, immer die Balance zu halten. Umso wichtiger war dieser Austausch, der uns als Team noch enger zusammengeschweisst hat. Nun gilt es, diesen Zusammenhalt mitzunehmen und im nächsten Spiel mit vollem Einsatz aufzutreten. 

Den Abend liessen wir schliesslich mit einer lockeren Fragerunde über unsere Teamkollegen ausklingen. Dabei kamen einige interessante und überraschende Details ans Licht. 

Nun heisst es: Gute Nacht – morgen steht bereits um 9:00 Uhr das nächste Training an. 

 

Dienstag, 17. März 2026

 

Heute stand bei uns ganz klar der Sport im Mittelpunkt des Tages. Punkt 10 Uhr begann das Training, bei dem wir uns intensiv auf das kommende Spiel gegen Serbien vorbereiteten. Der Fokus lag vor allem auf unseren Taktiken und Abläufen. Zum Abschluss des Trainings spielten wir erneut ein Team-Spiel, das nicht nur für gute Stimmung sorgte, sondern auch unseren Teamgeist stärkte. 

Anschliessend ging es zum Mittagessen, wo ein reichhaltiges Buffet auf uns wartete. Nach dem Training kam das natürlich genau richtig. 

Leider erreichte uns danach auch eine weniger erfreuliche Nachricht: Keita, einer unserer wichtigsten Spieler, erfuhr, dass seine Verletzung doch schwerwiegender ist als zunächst angenommen. Er wird sich einer Operation unterziehen müssen und fällt voraussichtlich rund acht Monate aus. Wir wünschen ihm auf diesem Weg alles Gute für die Operation und die Rehabilitation und hoffen, ihn bald wieder – stärker denn je – auf dem Spielfeld zu sehen. 

Der Nachmittag stand im Zeichen der Erholung. Viele nutzten die Zeit, um kleine Dinge zu erledigen oder sich etwas auszuruhen. Kurz vor dem nächsten Meeting traf sich das Team noch zu einem Spaziergang an der Promenade. Gemeinsam schlenderten wir gemütlich dem Sonnenuntergang entgegen und spielten dabei ein kleines, unterhaltsames Spiel, das nochmals für gute Stimmung sorgte. 

Anschliessend ging es ins Sitzungszimmer, wo wir unseren morgigen Gegner analysierten. Wir besprachen die Spielweise der Serben und bereiteten uns taktisch auf die Partie vor. Klar ist: Morgen erwartet uns ein intensives Spiel gegen einen Gegner, den wir nicht unterschätzen dürfen. Zudem sind wir personell etwas geschwächt, auch aufgrund der Sperre von Jan, was die Aufgabe zusätzlich anspruchsvoll macht. 

Nach der Sitzung ging es zum Abendessen. Um 21 Uhr nahmen Martina und Fabio noch am zweiten Technical Meeting teil, bei dem vor allem Feedback von den verschiedenen Teams gesammelt wurde. 

Nun steht für uns bald die Nachtruhe an, denn morgen beginnt der Tag früh. Um Punkt 10 Uhr ist Spielbeginn. 

Drückt uns die Daumen! 

 

Montag, 16. März 2026

 

Ursprünglich war für den frühen Nachmittag ein Spiel gegen Schweden vorgesehen. Da die schwedische Mannschaft jedoch nicht an der Europameisterschaft teilnimmt, fiel diese Partie kurzfristig aus. Weil zudem weder Trainingshallen noch der Fitnessraum verfügbar waren und wir den freien Tag sinnvoll nutzen wollten, entschieden wir uns spontan für einen Tagesausflug nach Pula.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: warme Sonnenstrahlen und ein strahlend blauer Himmel sorgten für ideale Bedingungen. Beim Besuch des Kolosseums teilten wir uns erneut in zwei Gruppen auf. Neben dem gemeinsamen Erlebnis stand dabei auch der Teamgeist im Mittelpunkt – ein wichtiger Faktor für unseren Zusammenhalt während des Turniers.

Anschliessend schlenderten wir durch die fast menschenleeren Gassen der Altstadt von Pula und genossen gemeinsam ein feines Mittagessen. Gegen den späteren Nachmittag verbrachten wir noch etwas Zeit am Hafen, bevor uns Taxis direkt zur Halle brachten.

Dort fanden die Viertelfinalspiele der Europameisterschaft statt. Die Begegnungen waren spannend und das spielerische Niveau sehr hoch. Besonders eindrucksvoll war die Atmosphäre während des Spiels der kroatischen Mannschaft, die von den zahlreichen einheimischen Fans lautstark unterstützt wurde.

Den Abend liessen wir gemeinsam mit einem Abendessen, dem Verfolgen der restlichen Viertelfinalspiele sowie einigen UNO-Partien ausklingen. Da am nächsten Morgen bereits wieder ein Training auf dem Programm steht, ging es heute etwas früher ins Bett.

 

Sonntag, 15. März 2026

 

Heute durften wir alle einmal ausschlafen – das Frühstück wurde ganz entspannt auf 9 Uhr verschoben. Den Vormittag nutzten wir vor allem, um das herrlich warme und sonnige Wetter zu geniessen. Einige Mutige wagten sogar ein sehr frisches Bad im Pool, während es sich andere lieber auf den Liegestühlen gemütlich machten und die Sonne tankten. 

Schon bald war es Zeit fürs Mittagessen, und wir stärkten uns mit einer guten Mahlzeit. Am Nachmittag stand dann etwas mehr Action auf dem Programm: Es ging zur Gokart-Bahn. Während einige anfangs noch leichte Zweifel hatten, bei einem Rennen mitzumachen, konnten andere ihre Vorfreude kaum verbergen. Nach Gewicht auf zwei Gruppen aufgeteilt, ging es dann auch schon los. 

Das Rennen hatte es in sich und war auch für die Zuschauer spannend. Es wurde wild um die Wette gerast, überholt und gekämpft. Nach 15 Minuten war der Spass leider schon wieder vorbei – und die Lust auf eine zweite Runde umso grösser. Allerdings bedeutete das: über eine Stunde warten. Also nutzten wir die Zeit gemeinsam, um etwas zu trinken, zu plaudern und den schönen Sonnenuntergang zu geniessen. Langsam wurde es kühler und auch etwas dunkler. 

Endlich war es so weit: Alle durften nochmals eine Runde drehen – diesmal sogar mit den schnelleren Karts. Unter den Siegern durften sich Calvin, Dario, Sven, Jan und Rodin feiern lassen. Danach ging es mit dem Taxi zurück ins Hotel. Dort kamen alle etwas unterkühlt, müde, aber ziemlich hungrig an. Zum Glück liess das Abendessen nicht lange auf sich warten. Bevor es dann ins Bett ging, gab es noch einen kleinen Team-Event: In kurzer Zeit mussten wir lustige Fragen über das ganze Team – inklusive Staff – beantworten. Dabei kamen einige überraschende und sehr amüsante Details ans Licht. 

Dieser Tag hat uns definitiv noch enger zusammengeschweisst – und sorgt bestimmt für ruhige Träume. 

 

Samstag, 14. März 2026

 

Heute hiess es besonders früh aufstehen. Um 7 Uhr sassen wir bereits beim Frühstück – mit noch etwas müden Augen, aber wachsendem Appetit auf das Spiel. Viel Zeit zum Wachwerden blieb allerdings nicht, denn schon um 8:15 Uhr stand unser Bus bereit, der uns zum Spiel gegen Norwegen brachte. Anpfiff war nämlich bereits um 10 Uhr. Parallel dazu lief auch das Spiel Tschechien gegen Türkei. Dessen Resultat hatte einen direkten Einfluss auf unsere Chancen, uns für die Viertelfinals zu qualifizieren. Mit anderen Worten: Wir konnten nicht nur auf andere hoffen – wir mussten selbst liefern. 

Die Botschaft war also klar: Ein Sieg musste unbedingt her! 

Spielbericht: Zuerst hatten wir etwa 15 Minuten technische Probleme. Da hatten wir kurz die Befürchtung, dass schon der Start schwierig werden könnte. Aber zum Glück kam es ganz anders. 

In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. Die Jungs haben sowohl defensiv als auch offensiv stark gearbeitet. Besonders sehenswert war das Tor von Sven: Zuerst verliert er den Ball, dann erobert er ihn wieder zurück – und schliesst die Aktion gleich mit einem schönen Treffer ab. Genau so stellt man sich Einsatz vor! Mit diesem positiven Gefühl gingen wir in die  Garderobe. 

Die ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit waren allerdings schnell zu vergessen. Wir kassierten gleich zwei Tore. Doch die Mannschaft reagierte stark: Mit Flying Goalie konnten wir sofort antworten und glichen mit zwei Toren wieder aus. Danach haben wir dank unserer Geschlossenheit und unseres Mutes sehr gut verteidigt. Zudem erzielten wir zwei wunderschöne Kontertore und nutzten die Fehler der Norweger konsequent aus. In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, nachdem die Norweger zwei weitere Tore erzielten und damit den Ausgleich suchten. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen! 

Nach diesem ehrenvollen Sieg steht am Montag zuerst das Spiel gegen Schweden an – allerdings sind sie nicht anwesend. Deshalb geht es für uns direkt am Mittwoch gegen Serbien weiter, im Spiel um die Plätze 9 bis 12. 

Den Nachmittag nutzten wir, um uns zu erholen und die Batterien wieder aufzuladen. Einige zog es in die Sauna, andere genossen einfach etwas Zeit für sich – jeder auf seine Art im wohlverdienten Entspannungsmodus. 

Punkt 18 Uhr trafen wir uns noch einmal kurz zur Analyse des Spiels gegen Norwegen und besprachen das Programm für den nächsten Tag. Schnell wurde klar: Zum ersten Mal seit Langem brauchen wir eine richtige Pause. Deshalb beschlossen wir einstimmig, das morgige Training abzusagen und uns einen sportfreien Tag zu gönnen – auch Profis dürfen sich schliesslich einmal erholen. 

Zum Abschluss diskutierten wir noch verschiedene Ideen für einen Teamausflug. Was genau wir am Sonntag unternehmen, lassen wir aber noch offen – ein bisschen Spannung muss ja bleiben. 

 

Freitag, 13. März 2026

 

Es tat gut, eine Nacht darüber zu schlafen und unsere Niederlage in Ruhe zu verarbeiten. Mit etwas Abstand fällt es leichter, den Blick wieder nach vorne zu richten und den Fokus auf das zu legen, was vor uns liegt: weiterarbeiten, verbessern und bereit sein für die nächste Aufgabe.

Wie gewohnt starteten wir den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, bevor es heute etwas früher ins Training ging. Bevor wir jedoch loslegten, verabschiedeten wir uns von Philip und Jamel. Die beiden haben ihre Japan-Ferien bereits im letzten Sommer gebucht und konnten diese leider nicht mehr verschieben. Vor ihnen liegt nun noch eine rund dreistündige Fahrt nach Zagreb. Wir wünschen ihnen eine gute Reise. Mit Keita, der aktuell noch auf Krücken unterwegs ist, ist unser Kader damit vorübergehend auf 11 Personen geschrumpft.

Nach dem Mittagessen gönnten wir uns eine kurze Erholungspause, bevor wir am Nachmittag gemeinsam in die Altstadt spazierten. Dort nutzten wir die Gelegenheit, ein wenig durch die Gassen zu bummeln und die Sonne am Meer zu geniessen. An einem Steg stärkten wir zudem den Teamzusammenhalt mit einigen gemeinsamen, lockeren Spielen – eine willkommene Abwechslung zum sportlichen Alltag.

Um 18 Uhr stand dann das nächste Teammeeting an. Dabei analysierten wir unseren morgigen Gegner Norwegen und bereiteten uns gezielt auf die Partie vor. Unser Ziel ist klar: Wir wollen morgen als Sieger vom Platz gehen. Deshalb heisst es heute früh ins Bett, denn morgen klingelt der Wecker etwas früher – unser Spiel beginnt bereits um 10 Uhr.


Donnerstag, 12. März 2026

 

Da das Spiel heute zur gleichen Zeit begann wie vorgestern, haben wir unser Programm praktisch eins zu eins übernommen – nach dem Motto: Was funktioniert, wird nicht geändert. Also ging es zuerst gemütlich an die Promenade. Ein bisschen frische Luft, ein lockerer Spaziergang und langsam wach werden – der perfekte Start in den Tag. Danach wurde gedehnt, damit später auf dem Feld auch wirklich jeder Muskel bereit ist. Unser Goalie Timon nutzte diesen Moment für eine kurze, aber deutliche Ansage. Er erinnerte uns daran, wie wichtig der Teamzusammenhalt ist und dass wir nur als Einheit wirklich stark sind. Gerade für das Spiel gegen die Türkei sei das heute besonders entscheidend. Nach der kleinen Motivationsrede ging es dann zum Frühstück. Dort stärkten wir uns ordentlich – schliesslich spielt es sich mit leerem Magen nur halb so gut. Mit neuer Energie und langsam wach werdendem Wettkampfmodus machten wir uns an schliessend auf den Weg in die Halle, wo die Vorbereitung auf das Spiel richtig begann.

Zum Spielbericht Wir sind eigentlich ziemlich gut und offensiv ins Spiel gestartet. Am Anfang sah es sogar so aus, als hätten wir alles im Griff. Doch danach verbrachten wir gefühlt einen Dauerurlaub in der Defensive. Die Türkei machte immer mehr Druck – und irgend wann halfen wir ihnen sogar mit einem Eigentor ein bisschen nach.

Die Türkei hatte insgesamt deutlich mehr Ballbesitz und setzte uns ständig unter Druck. Die Schweiz versuchte es zwar immer wieder mit schnellen Doppelpässen, doch leider endeten diese selten im Tor. Man muss ehrlich sagen: Die Türkei war an diesem Tag die bessere Mannschaft und zeigte über weite Strecken eine konstante und starke Leistung.

Besonders bitter war der Moment, als Keita verletzt vom Platz getragen werden musste. Schnell wurde klar, dass er nicht mehr weiterspielen kann. Damit ging auch ein wichtiger Teil des Plans von Trainer Fabio verloren – eine eher unerwartete Wendung. Kurz vor der Pause schlug die Türkei dann noch einmal zu und erhöhte.

In der zweiten Halbzeit zeigten wir jedoch ein ganz anderes Gesicht. Wir arbeiteten gut mit dem Ball, aber auch ohne Ball – und liefen sehr viel. Leider wollte das Tor einfach nicht fallen, auch weil die türkische Defensive sehr solide verteidigte. Wir haben wirklich alles versucht.

Am Ende spiegelt das Resultat unsere Leistung nicht ganz wider. Wir haben mehr Tore kassiert, als wir eigentlich geplant hatten. Für das nächste Spiel gegen Norwegen ist deshalb klar: Wir müssen vorne mehr treffen – und am besten auch gleich gewinnen.

Am Abend nahmen wir uns noch einmal Zeit, das Spiel gegen die Türkei genauer zu analysieren. Dabei merkten wir schnell: Eigentlich haben wir gar nicht so schlecht gespielt – vieles war durchaus solide. Trotzdem spürte man bei einigen Spielern noch eine gewisse Anspannung. Zum Glück konnten wir offen miteinander sprechen, Gedanken austauschen und einige Dinge klären. Das Meeting half uns, das Kapitel Türkei besser abzuschliessen und den Blick wieder nach vorne zu richten.

Nach so viel Analyse und Diskussion wartete dann zum Glück das Buffet – genau das Richtige nach einem langen Tag. Gut gestärkt liessen wir den Abend schliesslich gemütlich ausklingen: mit Töggeli, Ping-Pong und vielen guten Gesprächen. Eine perfekte Mischung aus Wettkampf und Entspannung.

 

Mittwoch, 11. März 2026

 

Über den heutigen Tag gibt es – man glaubt es kaum – tatsächlich nicht allzu viel Spektakuläres zu berichten. Der Vormittag stand ganz im Zeichen eines ausgedehnten, beinahe schon olympiareifen Frühstücks. Danach folgten diverse Vorbereitungen und Besprechungen für das kommende Training – sehr seriös, sehr konzentriert und vermutlich mit mehr Taktik als Kaffee im Blut.

Das Training selbst fand diesmal in einer anderen Halle statt. Der Boden war etwas hart und klebrig – eine interessante Kombination, bei der man gleichzeitig das Gefühl hat, auszurutschen und festzukleben. Trotzdem konnten wir die Zeit gut nutzen und ordentlich trainieren.

Am Nachmittag ging es etwas entspannter weiter. Wir nutzten die freie Zeit, um für die Schule zu lernen und ein wenig zu relaxen. Ein Teil der grösseren Gruppe machte sich ausserdem auf den Weg, um vor Ort das Spiel Kroatien gegen Portugal zu schauen. Beide Teams hatten sich in ihrer Gruppe bereits automatisch für das Viertelfinale qualifiziert, da der dritte Gegner Bosnien-Herzegowina kurzfristig abgesagt hatte. Nach dem Unentschieden war man natürlich gespannt, wie es weitergehen würde – am Ende gewann Kroatien aber verdient.

Um 18 Uhr trafen wir uns erneut, diesmal zur Videoanalyse des Spiels Türkei gegen Norwegen. Ziel war es, die türkische Mannschaft etwas genauer unter die Lupe zu nehmen: Stärken, Schwächen und alles, was uns für das morgige Spiel helfen könnte.

Anschliessend gingen wir gemeinsam Abendessen. Jetzt heisst es: rechtzeitig ins Bett, damit wir morgen fit für unser zweites Spiel sind. Und genau deshalb endet der heutige Bericht auch schon hier – viel Action gab es nicht, aber manchmal sind die ruhigen Tage ja genau die, die man vor einem Spiel braucht.

 

Dienstag, 10. März 2026

 

Heute starteten wir etwas später in den Tag. Der Plan war klar: Alle sollten möglichst erholt und bereit für das heutige Spiel sein. Nach dem Aufstehen trafen wir uns und machten gemeinsam einen kurzen Spaziergang Richtung Strand. Gemütlich liefen wir ein Stück dem Wasser entlang. Eine frische Brise vom Meer sorgte für einen klaren Kopf, während wir bei der schönen Aussicht einige Dehnübungen machten. Fast ein bisschen wie Ferien – nur dass wir alle wussten, dass später ein wichtiges Spiel auf uns wartet.

Zurück im Hotel stand zuerst die Energieversorgung im Mittelpunkt. Wir achteten darauf, gut und ausreichend zu essen, damit wir für das Spiel genügend Kraft haben. Schon bald hiess es dann: Ab in den Bus. Die Fahrt zur Halle verlief auffallend ruhig. Keine laute Musik, keine grossen Gespräche – man merkte, dass alle konzentriert und fokussiert waren. Jeder war in Gedanken bereits beim Spiel und sammelte Energie für die kommenden Minuten auf dem Feld.

Dann war es so weit: Das erste Gruppenspiel stand an – gegen Tschechien.

Die erste Halbzeit begann eigentlich vielversprechend. Wir starteten gut, kombinierten ordentlich und versuchten immer wieder, den Ball Richtung Tor zu bringen. Nur eines fehlte noch: die letzte Portion Durchschlagskraft. Während wir vorne noch nach dem richtigen Rezept für Tore suchten, nutzte Tschechien zwei kleine Fehler von uns eiskalt aus und erzielte zwei Tore. Effizient – leider für die falsche Mannschaft.

Ausserdem überraschte uns Tschechien mit neuen Standardsituationen. Damit hatten wir nicht gerechnet und konnten uns im Vorfeld auch nicht darauf vorbereiten. Man merkte, dass sie einiges Neues einstudiert hatten. Gleichzeitig präsentierten sie auch einige junge Talente, von denen man in Zukunft sicher noch hören wird.

Kurz vor der Pause erzielte Sven den wichtigen Anschlusstreffer. In der Halbzeitpause fand Fabio klare Worte und gab uns hilfreiche Tipps, was wir besser machen können. Kurz gesagt: Kopf hoch, Fehler abhaken und mutiger spielen.

Gesagt, getan.

In der zweiten Halbzeit kamen wir mit der richtigen Einstellung zurück aufs Feld – und plötzlich war wieder Leben im Spiel. Wir hatten mehr Ballbesitz, spielten mutiger nach vorne und suchten konsequent den Abschluss.

Dann kam Keita. Zuerst nutzte er seine Chance und traf zum Tor – und kurz darauf sogar ein zweites Mal. Leider entschied der Schiedsrichter, dass das zweite Tor nicht zählt. Keita war also kurz der doppelte Torschütze … und dann doch nur fast.

Wir wurden immer mutiger und wagten schliesslich ein Experiment: eine komplett neue Besetzung auf dem Feld. Eine frische Idee – mit einer kleinen Nebenwirkung. Durch eine Positionsverwechslung schlich sich ein Fehler ein, und Tschechien nutzte die Chance zum nächsten Tor.

Doch wir gaben nicht auf. Wir nutzten jeden freien Raum und jede Gelegenheit, um ein weiteres Tor zu erzielen. Am Ende spielten wir sogar mit fünf Feldspielern und setzten alles auf eine Karte.

Die Spannung war spürbar. Jeder wusste: Hier muss noch ein Tor fallen.

Und tatsächlich – buchstäblich in letzter Sekunde. Genau 0,5 Sekunden vor Schluss schoss Philip den Ball ins Netz. Ein dramatischer Moment, der zeigt: Aufgeben ist bei uns keine Option.

Kurz gesagt: Dieses Spiel – und vor allem das Tor in letzter Sekunde – war ganz klar das Highlight des Tages.

Die restlichen Stunden verbrachten wir gemeinsam etwas ruhiger. Neben der wohlverdienten Erholung standen auch Videoanalysen auf dem Programm, dazu viele gute Gespräche und ein reger Austausch im Team. Natürlich durfte auch ein gutes und verdientes Abendessen nicht fehlen, um die Energiereserven wieder aufzufüllen.

Mehr gibt es dazu eigentlich gar nicht zu sagen – der Tag hatte alles, was er brauchte.

 

Montag, 9. März 2026 

 

Die Nacht war etwas länger – dafür aber auch etwas erholsamer. Die kroatische Sonne spielte heute Morgen Verstecken hinter den Wolken. Punkt 8 Uhr trafen wir uns zum Frühstück.

Kurz danach brachten uns die ersten Busse zur grossen Žatika-Halle. Schon von aussen wirkt das Gebäude riesig – und irgend- wie hatte man das Gefühl, es sei über Nacht noch ein bisschen gewachsen. Beim Betreten der Halle waren wir alle ziemlich beeindruckt. Alles war wunderschön dekoriert und gestaltet. Rund ums Spielfeld standen moderne Leuchtbanden, die bei einem Schiedsrichterpfiff aufleuchten – fast ein bisschen wie in einem Science-Fiction-Film. Alles wirkte sehr modern und futuristisch. Auch die Tribüne war hoch gebaut, sodass jede Besucherin und jeder Besucher einen hervorragenden Blick auf das Spielfeld hatten. Nach und nach füllte sich die Halle mit Teilnehmern aus 18 Nationen, die gespannt von den Rängen aus zuschauten.

Dann folgten die ersten Ansprachen von verschiedenen Präsidenten, und die einzelnen Länder wurden vorgestellt. Pro Nation marschierten sieben ausgewählte Teilnehmende mit einer Begleitperson in traditioneller kroatischer Kleidung bzw. im Anzug ein. Von der Schweizer Delegation hatten Philip, Jamel, Sven, Jan, Eren, Semjon und Keita die Ehre, die Schweiz zu vertreten. Stolz marschierten sie ein – und bei der Nationalhymne standen alle auf und versuchten aufmerksam zu hören.

Danach folgten mehrere traditionelle Tänze mit kroatischer Musik, die für Spannung sorgten. Das letzte Wort hatte schliesslich der EDSO-Präsident, der offiziell die Europameisterschaft eröffnete – und damit den Startschuss für die ersten Spiele gab.

Anschliessend ging es zurück ins Hotel. Wir zogen uns kurz um und nahmen dann wieder den Bus zur Diamant Hall, wo unser Training stattfand. Dort fanden wir unsere Energie wieder – irgendwo zwischen Aufwärmen, Übungen und ein paar neuen Erkenntnissen.

Nach dem Mittagessen verlief der Nachmittag etwas gemütlicher: Spaziergänge, ein bisschen Einkaufen und natürlich Erholung standen auf dem Programm.

Punkt 18 Uhr trafen wir uns wieder zum Meeting. Dort analysierten wir das letzte Spiel gegen Tschechien. Das sorgte teilweise für rote Köpfe – aber zum Glück folgten danach Videobotschaften von Familien und Freunden, die für viele Lächeln und deutlich bessere Laune sorgten.

Der Abend verlief deshalb etwas ruhiger: viel Vorbereitung auf das morgige Spiel, gute Entspannung bei Hans und ein frühes Zubettgehen. Denn morgen ist ein wichtiger Tag: Unser erstes Spiel steht an!

 

Sonntag, 8. März 2026 

 

Gähn… die Nacht war definitiv zu kurz!
Die ersten kroatischen Sonnenstrahlen weckten uns bereits gegen halb acht. Kroatische Sonne: 1 – müde Sportler: 0. Etwa 30 Minuten später trafen wir uns schon wieder – leicht zerzaust, aber motiviert – vor dem Frühstück. Erst dort realisierten wir, welche Teams bereits angereist waren. Es wurde fleissig Hände geschüttelt, bekannte Gesichter begrüsst und neue Bekanntschaften gemacht. Das grosse Frühstücksbuffet mit gefühlt allem, was das Herz (und der Magen) begehrt, zauberte uns dann doch wieder ein Lächeln ins Gesicht – Müdigkeit hin oder her.

Und schon stand der erste Programmpunkt an: Training!
Pünktlich wurden wir abgeholt und fuhren etwa zehn Minuten. Unterwegs passierten wir die imposante Žatika-Halle – und da wussten wir: Dort werden wir unser erstes Spiel bestreiten. Gänsehautmoment! Die Trainingshalle befand sich beim Hotel Diamant, das ebenfalls zu unserer Hotelanlage gehört. Dort wurde fleissig gedribbelt, gerannt und gelernt. Trotzdem spürte man bei einigen schon die Müdigkeit in den Beinen von der langen Reise. Aber: Schritt für Schritt – wir mussten alle erst einmal richtig ankommen. In der Halle trafen wir auch unseren Schweizer Schiedsrichter Jean-Paul, der selbst viele Jahre als Spieler aktiv war. Ein bekanntes Gesicht in der Ferne! Zurück im Hotel ging es direkt in die Mittagspause – und natürlich wieder ans Buffet. Auch dort gab es so viel Auswahl, dass man theoretisch eine Stunde nur damit verbringen könnte, sich zu entscheiden. Den Nachmittag nutzten wir zur Erholung: ein Spaziergang hier, die ersten Schritte am Meer dort, ein bisschen reflektieren, ein bisschen vorbereiten – und vielleicht auch ein kleines Nickerchen. Kurz vor dem Abendessen trafen wir uns noch zu einem Meeting in der Suite von Fabio und Dario. Dort ging es vor allem um Ziele, Taktiken und die Vorbereitung auf die kommenden Spiele. Das Abendessen kannten wir mittlerweile schon etwas besser – also wagten wir uns mutig an neue Desserts. Rein aus wissen schaftlichen Gründen natürlich.
Den Abend liess das Team mit einigen lustigen Spielen ausklingen, bevor hoffentlich alle rechtzeitig ins Bett fanden. Währenddessen nahmen Martina und Fabio um 21:30 Uhr noch am Technical Meeting teil, bei dem wichtige Informationen für die kommenden Spiele besprochen wurden. Und nun: gute Nacht!
Wir sind gespannt auf die Eröffnungsfeier am nächsten Tag.

 

Samstag, 7. März 2026 – die Futsal Europameisterschaft startet

 

Gemeinsam trafen wir uns am Samstag, den 7. März, um 13 Uhr am EuroAirport Basel-Mulhouse. Nach und nach verschwanden die ersten Gepäckstücke auf dem Förderband – insgesamt 21 grosse Taschen, die sich damit auf eine kleine Rundreise durch den schweizerischen, österreichischen, deutschen und slowenischen Luftraum machten.

Mit leichter Verspätung landeten wir gegen 17 Uhr im angenehm warmen Zagreb bei rund 16 Grad – ein erstes kleines Frühlingsgefühl. Dort stiessen auch zwei unserer noch fehlenden drei Teammitglieder zu uns, die von Amsterdam eingeflogen sind: Hans, unser Mann mit den magischen Händen, und Rodin, der unser 14er-Kader komplett macht.

Am Flughafen wurden wir bereits von einem Mitarbeiter des kroatischen Organisationskomitees erwartet, der uns direkt zu unserem Reisebus führte. Nach knapp vier Stunden Fahrt erreichten wir schliesslich die Küste von Poreč und damit unsere Hotelanlage. Dort wartete bereits unser Allrounder Felice auf uns: Er war von Milano nach Trieste mit dem Zug angereist und
durfte das Hotel schon ein paar Stunden vor uns testen – sowohl kulinarisch als auch schlaftechnisch. Aus erster Hand hielt er uns laufend auf dem Laufenden, welche Teams bereits eingetroffen sind und was das Hotel sonst noch alles zu bieten hat.

Mit unserer Ankunft war das Team endlich komplett – aber an Schlafen war noch lange nicht zu denken. Zuerst stand die Akkreditierung auf dem Programm, danach gab es noch eine kleine Stärkung, bevor wir endlich unsere Zimmer beziehen konnten. Ganz ruhig wurde der Abend trotzdem nicht: Es wurde noch einiges besprochen, organisiert und das Programm
für den nächsten Tag festgelegt.

Während einige Spieler bereits zufrieden in ihre Betten fielen und langsam ins Traumland abtauchten, war für unseren Mediaverantwortliche noch lange nicht Feierabend. Fleissig schnitt sie das Tagesvideo fertig, damit unsere Freunde und Familien in der Schweiz über Social Media sehen konnten: Das Team ist gut angekommen – und bereit für die kommenden
Tage.


Montag, 9. März 2026 — Sonntag, 22. März 2026
00:00 — 14:00

Poreč/CRO

EM / CE / CE (EDSO)

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