25. Oktober 2017

21. Deaflympics 2009 Taipeh: Beachvolleyball

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Beachvolleyball

6. September 2009

Bereits um 11.01 Uhr fuhren wir vom Hotel los, um früh genug in Wanli zu sein. Das war eine gute Entscheidung.
Die zwei Spiele vor uns waren relativ kurz, so dass unsere Spiel gegen Usbekistan etwas früher beginnen konnte. Laetitia Rossini und Daniela Grätzer kamen während des ganzes Spiel nie grosser unter Druck und gewannen die beiden Sätze ohne Schwierigkieten mit 21:11 und 21:18.

Wir waren darüber sehr erleichtert, da wir nach nur einem Training noch immer nicht ans Klima gewöhnt sind.
Schauen wir das Spiel als Vorbereitung an gegen Russlannd morgen….

7. September 2009

Um 06:30 ging’s los Richtung Wanli. Neugierig und gespannt kamen wir eine Stunde vor unserem Spiel bei den Beachfeldern an und begannen gleich mit dem Einspielen. Auch Russland 2 war bereits anwesend. Sie waren mit demselben Bus angereist wie wir.

Die Zeit bis zum Spiel verging sehr schnell und die Spannung durfte steigen. Russland 2 war für Daniela Grätzer und Laetitia Rossini ein unbekannter Gegner, daher waren wir alle gespannt, wie das Spiel ausgehen wird. Doch es lief nicht wunschgemäss und die Russinnen zeigten uns beim ersten Satz klar, wer hier das Sagen hat. Sie gewannen den 1. Satz mit 21:9.

Doch unser Duo liess sich nicht so leicht unterkriegen und gab im 2. Satz mächtig Gas. So führten sie fast den ganzen zweiten Satz durch mit knappem Vorsprung. Und machten Hoffnung auf einen dritten Satz. Doch es kam anders. Die Russinnen schafften die Wende und die Schweizerinnen verloren am Schluss knapp mit 19:21. Schade!! Vor allem deshalb, weil überraschend eine riesige Fan-Mannschaft angereist kam, die uns mit viel Fähnchenschwingen tatkräftig unterstützte. Es waren alles Schülerinnen der  Taipei Jingmei Girls High School Schule.

Laetitia Rossini und Daniela Grätzer wurden anschliessend trotz der Niederlage gefeiert wie Stars und durften fleissig Unterschriften geben und in Kameras lächeln.

8. September 2009

Noch früher als gestern standen wir unten in der Hotelhalle. Der Bus sollte uns um 5:50 abholen. Er stand auch bereit neben dem Eingang. Doch irgendwie tat sich da nichts. Um 6.00 Uhr trat ein Helfer im gelben T-Shirt zum Bus hin und machte auf sich aufmerksam. Da bewegte sich endlich etwas hinter den Scheiben. Der gute Herr schien wohl geschlafen zu haben. Nun aber fix! Wussten wir doch, dass uns beim „Wechsel-Posten“ nicht viel Zeit zur Verfügung steht! Doch wir kamen rechtzeitig an und die Fahrt nach Wanli ging los.

Der heutige Gegner, ein Team aus Litauen war unserem Duo als starker Gegner bekannt. Und so begannen sie das Spiel auch mit Respekt. Laetitia Rossini und Daniela Grätzer spielten gut zusammen und machten nicht viele eigene Fehler. Trotzdem mussten sie sich am Ende des Spieles mit 13:21 und 10:21 geschlagen geben.

Doch das schien unsere Fans nicht zu stören. Auch heute waren Schülerinnen von der Mädchenschule angereist. Diesmal wohl eine andere Klasse, denn das Unterschriften geben und in die Kameras lächeln begann von vorne. Sehr zur Belustigung von Lilly und mir.

9. September 2009

Unser heutiges Spiel begann zur Abwechslung mal erst am Nachmittag. Um 15.30 Uhr durften Laetitia Rossini und Daniela Grätzer gegen Japan 1 antreten. Gleich von Anfang an dominierten die flinken Japanerinnen das Spiel. Ihre Angriffe waren nicht so stark, aber ihre Verteidigung und das Zusammenspiel beeindruckend. Auch sahen sie jedes Loch und jede Schwäche des Schweizer Teams. Laetitia Rossini und Daniela Grätzer, durch die Schnelligkeit des Spiels etwas überrumpelt, fanden nicht zu ihrer Stärke. So liessen die Japannerinnen die Schweizerinnen weit zurück und gewannen das Spiel mit 15 Punkten Vorsprung.

Auch der zweite Satz begann nicht sehr hoffnungsvoll. Wieder sammelten die Japanerinnen fast ungehindert Punkte. Doch bei Stand 7:17 gegen unser Duo schienen die Schweizerinnen plötzlich zu erwachen und ihre Stärke und ihren Vorteil zu finden. Punkt für Punkt holten sie auf. Die Spannung stieg und stieg. Das Publikum brodelte. Doch der Kick kam leider etwas zu spät. Laetitia Rossini und Daniela Grätzer müssten sich am Schluss dieses Kampfes mit 19:21 geschlagen geben.

Nun hoffen wir, dass unsere Sportlerinnen ihren Kampfgeist und die Motivation aufrecht halten können für das nächste Spiel. Wer weiss, gegen wen das sein wird… Denn für die nächste Runde wird es wieder eine Auslosung geben. Klar ist jedoch, dass es auf jeden Fall einen harten Gegner sein wird, weil Daniela Grätzer und Laetitia Rossini gegen einen Sieger der anderen Gruppen antreten werden müssen.

11. September 2009

Auch bei der zweiten Auslosung hatten wir wenig Glück. So standen Laetitia Rossini und Daniela Grätzer morgens um halb neun der Ukraine gegenüber.

Wir wussten, dass dies kein einfaches Spiel sein wird, doch das Schweizer Team wollte es den Favoritinnen nicht leicht machen und gab alles. Ihre Leistung war super. Sie kämpften um jeden Ball und machten sehr wenig eigene Fehler.

Trotzdem liess die Ukraine der Schweiz keine Chance und vergrösserte ihren Vorsprung Punkt um Punkt. So musste sich unser Duo am Schluss mit 7:21 und 9:21 geschlagen geben. Konnte das Feld aber stolz und mit sich selbst zufrieden verlassen.

Samstag, 5. September 2009 — Donnerstag, 15. Oktober 2009
00:00 — 00:00

Taipeh

Deaflympics (ICSD)

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